Unsere Struktur
Organisation und Mitarbeiterstruktur
Kommunikationssystem
Wohngruppenspezifische Themen werden im Rahmen der „Hausabende“ gruppenintern besprochen.
Die Weitergabe von Informationen, Anregungen oder Beschwerden von Bewohnern mit Hilfebedarf erfolgt über den Heimbeirat, über Mitarbeiter des Vertrauens oder die Heimleitung.
Der Heimbeirat trifft sich zweimal im Monat und gibt die Ergebnisse in der demokratisch organisierten „Rauher-Berg-Versammlung“ (einmal monatlich) an die Mitbewohner weiter. Vertreter des Personals aus allen Bereichen der Gemeinschaft können an diesen Versammlungen teilnehmen.
Die Heimbeiratsvorsitzende führt ein Protokoll, das den Werkstätten und Wohn-gruppen zur Verfügung gestellt wird.
Die Leitung der Wohngruppen installiert Teamsitzungen und gibt ggf. die Ergebnisse in der Betreuerkonferenz an die anderen Gruppenleiter bzw. den Bereichsleiter Wohnen weiter. Dieser kommt bei Bedarf zu den Sitzungen hinzu.
Die jeweiligen Gruppenleitungen oder Vertreter der Wohngruppen finden sich einmal wöchentlich zum Austausch in der Betreuerkonferenz zusammen. In dieser Sitzung findet auch der Transfer aus der Werkstattkonferenz statt. Es werden zudem übergreifende Thematiken der Gemeinschaft besprochen und Anfragen für den Werkstattbereich und den Heimbeirat formuliert.
Qualitäts- und Betreuungsstandards
Um unsere Bewertungskriterien als Maßstab für unsere Arbeit im Wohnbereich zu objektivieren, arbeiten wir kontinuierlich in Qualitätszirkeln in Anlehnung an das GAB- Verfahren. Dieses Verfahren wurde von der Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung in München unter Mitarbeit der Einrichtungen im Verband für Anthroposophische Heilpädagogik, Sozialtherapie und soziale Arbeit e.V. entwickelt und dient der Qualitätssicherung und –entwicklung. Es beschreibt Wege der Qualitätssicherung für pädagogische, soziale und pflegerische Einrichtungen, die geeignet sind, einschlägige gesetzliche Bestimmungen zu erfüllen, vor allem aber in den Einrichtungen selbst zu einem gemeinsamen Bewusstsein für Qualitätsfragen und einer kontinuierlichen Qualitätsverbesserung führen.
Beschwerdemanagement
Unsere pädagogische Grundhaltung basiert auf einem ganzheitlichen Verständnis.
In diesem Kontext sind unsere Vorstellungen eines Beschwerdemanagements zu realisieren. In Bezug auf Beschwerden oder Unzufriedenheit ist der Mensch mit Behinderung Experte in eigener Sache. Der Mitarbeiter des Vertrauens assistiert ihm dabei, Unzufriedenheit zu konkretisieren, zu formulieren und weiterzugeben. Hierzu wurde ein „Beschwerdeerfassungsbogen“ entwickelt, der zur Systematisierung der Beschwerdebearbeitung beitragen soll.
Der Rauher Berg e.V. betrachtet Beschwerden als Chance, die vorhandenen Qualitätsstandards zu verbessern und Schwächen oder Fehler zu erkennen und zu bearbeiten.
Mitarbeiter, Berufsgruppen
Im Heimbereich werden Heilerziehungspfleger, Erzieher, Altenpfleger, bei Bedarf Krankenschwestern und -pfleger oder höher qualifizierte Fachkräfte im Sinne des Heimgesetzes eingesetzt. Zur Seite stehen diesen Fachkräften sozial engagierte Mitarbeiter, die sich mit unserer Konzeption identifizieren. Wir achten darauf Mitarbeiter mit Führerschein zu gewinnen, die Freizeitplanungen der Gruppen aktiv begleiten können.
Fortbildungen und Supervision werden angeboten, um das eigene pädagogische Handeln kontinuierlich reflektieren zu können. Ein Überblick über die Fortbildungsangebote befindet sich im Anhang.
Menschen, die sich für die Mitarbeit in unserer Gemeinschaft interessieren und noch nicht über eine Ausbildung im Sinne des Heimgesetzes verfügen, bieten wir in Kooperation mit der Schule am Campus, nach unseren jeweiligen Möglichkeiten, eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger an.
Wir sind anerkannte Stelle für junge Menschen, die ihr freiwilliges soziales Jahr ableisten.
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